BausachverständigerBSV-HEYER
 

Luftpartikelsammlung - Gesamtsporenzahlmessung bei Schimmelpilzbelastung von BSV HEYER aus Köln


Die Luftpartikelsammlung ist ein hochwirksames Verfahren zur Ermittlung der Gesamtsporenzahl in Innenräumen. Im Gegensatz zur klassischen Luftkeimsammlung (LKS), die nur keimfähige Sporen nachweist, erfasst die Luftpartikelsammlung sowohl:

  • kultivierbare Schimmelpilzsporen
  • nicht mehr kultivierfähige Schimmelpilzsporen
  • andere biologische Partikel, die auf mikrobiologische Aktivität hindeuten

Damit eignet sich dieses Verfahren ideal für die Qualitätssicherung nach Schimmelsanierungen, zur Kontrolle der Feinreinigung sowie zur Quellensuche bei verdeckten Schimmelpilzproblemen.


BSV HEYER führt Luftpartikelsammlungen nach DIN ISO 16000-20 durch – inklusive Laboranalyse, Bewertung und Gutachtenerstellung.

Wann ist eine Luftpartikelsammlung sinnvoll?

Die Luftpartikelsammlung wird eingesetzt, wenn: die Wirksamkeit einer Feinreinigung überprüft werden soll (z. B. nach Schimmelsanierung nach WTA-Standard).

  • der Verdacht besteht, dass verdeckter Schimmelbefall weiterhin vorhanden ist
  • Geruchsprobleme auftreten, aber keine Schimmelkolonien sichtbar sind
  • die Luftkeimsammlung (LKS) unauffällig war, aber dennoch Beschwerden bestehen
  • eine Innenraumquelle sicher ausgeschlossen oder bestätigt werden soll
  • für Versicherungen, Gerichte oder Hausverwaltungen ein detaillierter Nachweis der Sporenbelastung benötigt wird

Da auch abgetötete oder inaktive Sporen erfasst werden, eignet sich diese Methode hervorragend zur Qualitätskontrolle nach Sanierungsarbeiten.


Beprobung – Wie läuft die Luftpartikelsammlung ab?

Damit eine korrekte Analyse möglich ist, müssen definierte Rahmenbedingungen eingehalten werden:


1. Vorbereitungsphase

  • Innenraum 8–12 Stunden nicht lüften, damit sich die reale Innenraumsituation stabilisiert.
  • Türen möglichst geschlossen halten.


2. Probenahme

  • Mit einem speziellen Luftpartikelsammler wird eine definierte Luftmenge über einen beschichteten Objektträger geleitet.
  • Standard-Luftvolumen: 200 Liter bei normaler Partikelbelastung
  • 100 Liter bei stark verschmutzten Räumen


3. Referenzprobe

Zur Quellensuche ist eine Außenluftprobe wichtig, da:

  • der natürliche Hintergrund stark jahreszeit- und ortsabhängig ist
  • Vergleiche zwischen Innen- und Außenluft eindeutige Hinweise auf Innenraumquellen liefern


4. Versand ins Labor

  • Die Objektträger werden gesichert verpackt und umgehend an ein spezialisiertes Labor geschickt.
  • Ergebnis – Das zeigt die Luftpartikelsammlung die Laboranalyse liefert:
  • Gesamtsporenzahl pro m³ Luft (Sporen/m³)
  • qualitative und quantitative Bewertung der biologischen Belastung


Einschätzung:

  • „Feinreinigung erfolgreich“ oder „nicht erfolgreich“
  • Innenraumquelle unwahrscheinlich, möglich oder wahrscheinlich


Typische Befunde:

  • hohe Partikelzahl - unzureichende Feinreinigung
  • Feuchteindikatorpilze - verdeckte Feuchtequelle
  • ungewöhnliche Sporenverteilung - Schadensherd im Innenraum


Prinzip der Luftpartikelsammlung

Im Gegensatz zur klassischen Luftkeimsammlung (LKS) werden hier alle Partikel, die auf dem Objektträger landen, mikroskopisch erfasst:

  • kultivierbare Sporen
  • abgestorbene Sporen
  • Fragmente von Schimmelpilzen
  • Bakterienpartikel
  • Feinstauborganismen


Dies ermöglicht eine umfassende Bewertung der tatsächlichen Innenraumbelastung.

Das Verfahren folgt:

  • DIN ISO 16000-20 (2015)
  • Nachweis und Zählung von Schimmelpilzen – Bestimmung der Gesamtsporenzahl
  • WTA-Merkblatt 4-12


Qualitätssicherung nach Schimmelsanierungen

  • Ergänzende Bewertung nach UBA-Leitfaden
  • „Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden“


Vorteile der Luftpartikelsammlung durch BSV HEYER

  • Untersuchung durch zertifizierten Sachverständigen für Schimmel und Feuchtigkeit
  • Probenahme nach DIN ISO & WTA
  • Analyse durch akkreditierte Labor
  • rechtssichere Dokumentation für Versicherungen & Gerichte
  • ideale Methode zur Sanierungskontrolle
  • zuverlässige Einschätzung, ob verdeckte Quellen vorhanden sind
  • Auswertung durch Fachgutachter mit langjähriger Erfahrung in der Bauschadenanalyse.
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